Lied der Woche (8)

31. Juli 2009 at 09:26 (Auf die Ohren)

Permalink 2 Kommentare

Das Sterben geht weiter

30. Juli 2009 at 17:06 (Auf das Gemüt)

Jetzt ist auch noch Peter Zadek tot!

Was für ein Verlust!

Ich hatte richtig Tränen in den Augen, als ich davon gelesen habe. Eigentlich untypisch für mich. Wie viele große Theatermenschen müssen wir den Göttern dieses Jahr wohl noch opfern?

Außerdem fühle ich mich mies, weil ich den Tod von Peter Zadek gleich für einen Artikel auf Suite 101 genutzt habe. *klick* Ist das jetzt Leichenfledderei oder Ehrerbietung?

Permalink 1 Kommentar

Ruhige neue Welt

30. Juli 2009 at 09:24 (Auf das Gemüt)

Gestern war es also endlich so weit: Cheffe hat mit mir den Übernahmevertrag ausgehandelt. Ergebnis positiv. Soll heißen, dass ich vom 1. Dezember an dann hier Redakteurin bin. Natürlich könnte das Gehalt besser sein. Viel besser sogar. Aber mit dem Bafög-Berg im Nacken und der Wirtschaftskrise, habe ich den Job dann doch recht gerne angenommen. Immerhin fängt am Montag ja auch eine neue Volontärin an, die mich bei den Heften unterstützen soll. Das Arbeitspensum wird sich also etwas entspannen. Und ich weiß, dass mein Arbeitsplatz erstmal sicher ist.

Außerdem ist es eh verdammt schwer, als Berufseinsteiger (und nichts anderes bin ich mit einem eben frisch abgeschlossenen Volontariat) irgendwo einen Posten als Redakteur zu bekommen. Da bleibe ich lieber hier, arbeite ein Järchen oder auch zwei leise vor mich hin, und versuche dann durchzustarten. So ganz ohne Bafög und allem drum und dran.

Für mich ist es zudem richtig schön, dass sich derzeit in meinem Leben keine großartigen Dramen abspielen. Kontinuität statt hoch und runter und hoch und runter. Emotional ist das sehr entspannend. Klar, ich meckere viel über das Arbeitspensum, aber so weiß ich wenigstens, dass ich journalistisch so richtig ackern kann und dementsprechend belastbar bin.

Also irgendwie bin ich nun richtig zufrieden. Der Druck hat nachgelassen und ich male mir meine ruhige neue Welt gerade in schönen Bonbonfarben aus.

Permalink 3 Kommentare

Perfektes Interessen-Timing

29. Juli 2009 at 08:49 (Auf das Hirn)

Vergangenen Sonntag hockte ich bis spät in die Nacht hinein vor der Glotze. Warum? Weil zuerst eine neue Woodstock-Doku auf 3sat lief und später dann auch noch der legendäre Woodstock-Film von Michael Wadleigh. Das war für mich natürlich faszinierendes Pflichtprogramm. Eigentlich schon ganz schön toll, dass ich vor drei Wochen entschieden habe, mich jetzt erst einmal für die 68er mit allem drum und dran zu interessieren. Durch das Woodstock-Jubiläum bekommt man nun nämlich auch in Deutschland ganz viel Ami-Zeugs. Wunderbar! Okay, meine Wunschliste bei Amazon platzt zwar fast aus allen Nähten, aber ich bin nun mal ein Kind des Konsumzeitalters. Außerdem hoffe ich ja noch, dass unsere Stadtbücherei kräftig einkaufen gehen wird.

Ich frage mich nur, ob ich mich jetzt bewusst oder unbewusst für diese Zeit interessiere. Ich meine, war mir das W-Jubiläum vorher schon klar, oder ist das lediglich ein netter Bonus? Ich kann mich nicht daran erinnern. Wie auch immer – ich werde aus den Vollen schöpfen, lesen, gucken und hören bis ein paar Körperteile qualmen und mich in eine Zeit beamen, in der ich grenzenlos versagt hätte. Da bin ich mir sicher.

Permalink 6 Kommentare

Jetzt gelesen (9)

28. Juli 2009 at 09:03 (Auf die Augen)

„Born to be wild – Die 68er und die Musik“ von Daniel Gäsche

Echt zu blöd, wenn man ein Lebensgefühl aus den Vollen wiederbeleben möchte, das man selbst am eigenen Leib gar nicht erfahren hat. Daniel Gäsche tut das ganze Buch über nämlich so, als wäre er quasi live mit dabei gewesen, als hätte er The Doors und die Rolling Stones zusammen mit bewusstseinserweiternden Substanzen inhaliert. Hat er aber nicht. Das einzige, das Gäsche mit dem Jahr 1968 gemein hat ist, dass er just in diesem Moment das Licht der Welt erblickte. Nun sollte ich, Jahrgang 1979, nicht die Klappe zu weit aufreißen, aber ich täusche ja auch nicht vor, dass ich das alles voll und ganz nachvollziehen kann, was da damals so abgegangen ist. Und ich tue auch nicht so, als könnte ich die grandiose Musik von damals heute aus den gleichen Blickwinkeln konsumieren, wie meine Mama das etwa getan hat. Ein ziemlich großer Unterschied für mich. Mal ganz abgesehen davon, dass die Themen im Buch meistens nur an der Oberfläche kratzen und so ziemlich ausdruckslos bleiben. Wirklich schade das.

„Magie“ von Trudi Canavan

Das Prequel zur „Gilde“-Trilogie hat ja eigentlich durchweg schlechte Kritiken bekommen. Ich persönlich fand die Geschichte um die Meisterschülerin Tessia (ein Naturtalent wie auch später Sonea) und den Krieg zwischen Kyralia und Sachaka jetzt gar nicht so schlecht. Klar, auf Dauer sind etwas zu viele Figuren drin und Tessia rückt in den Hintergrund. Und dass Stara später noch dazukommt, ist eigentlich überflüssig. Trotzdem lohnt sich die Lektüre für jeden, der die „Gilde der Schwarzen Magier“ mit Begeisterung verschlungen hat (so wie ich). Hier erfährt man nämlich endlich einmal, warum Magier auch Heiler geworden sind, wie die Gilde entstanden ist, wie es zu den Slums von Imardin gekommen ist und dass in Sachaka mal alles anders war. In Kyralia übrigens auch. Ach ja, und man begegnet den Blutjuwelen zum ersten Mal. Außerdem hat sich Trudi Canavan das Thema Gleichberechtigung ziemlich zu Herzen genommen, was ich prinzipiell ganz hervorragend finde. Wenn ich noch mehr Fantasy im Stil von Canavan entdecken würde, könnte mir das Genre glatt dauerhaft gefallen.

„Jeder hat sein Leben ganz zu leben“ von Rudi Dutschke

Auf Empfehlung von Kojak habe ich jetzt also die Tagebücher von Rudi Dutschke gelesen. Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich muss diese private Sammlung in einem Jahr wahrscheinlich noch mal lesen, weil ich an vieles nicht so richtig herangekommen bin. Vor allem die frühen 60er mit all ihren philosophischen und ideologischen Ansätzen waren für mich kaum zu begreifen. Trotzdem habe ich eines während der Lektüre deutlich erkennen können: Dieser Mann hat vor Leidenschaft und Hingabe gebrannt! Es ist bewundernswert, wie sehr er seine Ideale gelebt hat – ohne Rücksicht auf sich selbst. Nach dem Attentat zum Beispiel findet sich kein Selbstmitleid, sondern der starke Wille, möglichst schnell wieder alle physischen und psychischen Fähigkeiten wiederzuerlangen. Ohne Gnade reflektiert er sich und sein privates Umfeld. Deswegen gilt meine Hochachtung auch seiner Frau und seinen Kindern. Die kommen in einigen Passagen nicht immer gut weg. Trotzdem haben sie die Tagebücher veröffentlicht. Der Grund? Für Rudi Dutschke war die Familie auch immer politisch, so wie sein Leben ganz und gar politisch war. Und Politisches gehört an die Öffentlichkeit. Wirklich sehr beeindruckend – auch, wenn ich vieles noch nicht richtig verstanden haben. Das wird sich bei der zweiten Begegnung mit den Tagebüchern dann aber hoffentlich ändern.

„Mitsukos Restaurant“ von Christoph Peters

Achim und Wolf sind bereits als Schüler total verrückt nach allem, was aus Japan kommt. Als Achim Jahre später dann ein im Wald verstecktes japanisches Restaurant entdeckt, muss er es mit seinem Freund unbedingt ausprobieren – mit Folgen. Achim, zuvor Hobbykoch und Gelegenheitsschauspieler fängt in eben diesem Restaurant bei der Schönen Mitsuko als Küchenhilfe an, verliebt sich unglücklich in sie und wird vom Leben kräftig hin und her geschüttelt (wie übrigens alle Figuren im Roman). Als roter Faden im Plot dient ein Keramikschälchen, das für Teezeremonien verwendet wird. Zwischen den Kapiteln wird dessen Geschichte erzählt und zum Schluss sogar mit der Handlung um Achim und Co. verknüpft. Das erstaunliche an diesem Roman ist allerdings dessen subtiler Humor. Man kommt aus dem Schmunzeln oft gar nicht mehr hinaus. Das macht die Lektüre, die durch messerscharfe Charakterzeichnungen eigentlich schon beeindruckend genug ist, noch viel, viel interessanter.

„Ausgebrannt“ von Andreas Eschbach

Bereits zwei Mal habe ich diesen Roman angefangen und immer wieder abgebrochen. Es war einfach zu anstrengend, diesen ständigen Zeitsprüngen von Vergangenheit und Gegenwart zu folgen. Außerdem interessiere ich mich nicht eben für das Thema Öl. Jetzt habe ich „Ausgebrannt“ aber eine letzte Chance gegeben – und es nicht bereut. Es hat zwar eine ganze Weile gedauert, bis ich wusste, worauf Eschbach eigentlich hinauswollte, aber dann fand ich die Geschichte um Markus, der in Amerika das schnelle Geld sucht und letztlich in die Machenschaften der Ölindustrie verwickelt wird, wahnsinnig spannend. Zudem finde ich die ökologischen Aussagen und Prognosen sehr interessant. Ich bin froh, dass ich kein Auto fahre und auch ansonsten ziemlich „öko“ bin, aber ob ich auch überleben würde, wenn der Welt das Öl ausgehen würde? Wahrscheinlich nicht. Doch zurück zum Buch. Mein Fazit: Eine etwas kompliziert geschusterte Geschichte, in die man nur schwer abtauchen kann. Dafür kommt man dann aber auch richtig tief. „Ausgebrannt“ ist garantiert nicht mein Lieblingsbuch von Eschbach, aber ich bin froh, dass ich es endlich zu Ende gelesen habe. Und noch ein kleiner Tipp für Lesemuffel: Auch das Hörbuch lohnt sich! Ich habe mir einige Auszüge angehört. Ulrich Noethen ist ein ganz großer Könner in Sachen Vorlesen, und auch die Bearbeitung scheint recht gelungen zu sein.

Permalink Kommentar schreiben

Inside von nantik

27. Juli 2009 at 14:02 (Auf das Gemüt)

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist etwas ganz Erstaunliches passiert. Nun ja, wenigstens war es für mich ganz erstaunlich. Als ich damit fertig war, habe ich dazu einen kleinen persönlichen Text geschrieben. Den möchte ich an dieser Stelle einmal posten, denn er zeigt eigentlich ganz gut, wie es in mir so aussieht, wie ich ticke, wer ich bin. Also, liebe Leser und Voyeure, das bin ich:

Noch immer kann ich es nicht so richtig begreifen. Habe ich eben tatsächlich das erste Kapitel meines Romanes geschrieben? Ja! Ich habe es hier schwarz auf weiß. Der Anfang ist also endlich gemacht. Und schon stürmen Sorgen, vielleicht sind es gar Ängste, auf mich ein. Werde ich das Geschriebene auch morgen noch mögen? Werde ich weiterschreiben können? Werde ich den so lang ersehnten und geplanten Roman endlich ganz fertig stellen? Hinzu kommt eine unerträgliche Müdigkeit, die sich mit Pflichtbewusstsein paart. In vier Stunden werde ich wieder aufstehen müssen. Arbeiten werde ich müssen. In die Niederlande fahren müssen. Wohin ich auch schaue: Mein Leben besteht derzeit aus Druck, Zwang und vor allem Pflichtgefühl. Ich bin mir jetzt sicher, dass es diese ersten paar literarischen Zeilen waren, die mir das journalistische Arbeiten in den ergangenen Tagen fast unmöglich gemacht haben. Meine Kreativität musste sich einen anderen Weg bahnen. Bleibt abzuwarten, ob dieser Weg auch beständig ist. Doch eines ist jetzt schon klar. Er ist ein gewaltiges Stück Freiheit und Unabhängigkeit für mich. Wenigstens heute Nacht weiß ich, dass ich nicht im zu engen Korsett meines Alltags ersticken werde. Ein wundervolles Gefühl!

Permalink 2 Kommentare

Mandala! Mandala! oder Was meerluft will, bekommt er auch

27. Juli 2009 at 09:15 (Auf den Alltag)

Auf Wunsch von meerluft habe ich dann jetzt mal meine ausgemalten Mandalas fotografiert. Inzwischen sind drei weitere hinzugekommen, aber die liegen noch zwischen Büchern zum Pressen. Doch die hier müssten ja eigentlich auch reichen:

Und an alle Hobby-Psychologen: Na, was sagen die gewählten Farben jetzt über mich aus? ;-)

Permalink 2 Kommentare

Lied der Woche (7)

23. Juli 2009 at 09:04 (Auf die Ohren)

Da ich ja morgen in den Niederlanden bin, und mir momentan die Kraft zum Schreiben eh etwas fehlt, gibt es bereits am Donnerstag das Lied der Woche, das natürlich ganz meinem momentanem Interessengebiet verpflichtet ist. An alle Alt-68er: Ihr dürft jetzt nostalgisch werden! ;-) Es sei denn natürlich, die Beatles waren früher eure Helden.

Permalink 1 Kommentar

Selektierter Medienwahn

22. Juli 2009 at 08:46 (Auf das Hirn)

Prinzipiell bin ich als wankelmütiges, kurzweiliges Individuum ja geradezu für jegliche Form des Überkonsums prädestiniert. Man kann mich schnell begeistern und noch schneller thematisch überfüttern. Nach kurzer Zeit lehne ich mich zufrieden zurück und rülpse laut. Doch seit einiger Zeit wird mir beim Konsumieren einfach nur noch übel. Ob nun Schweinegrippe, Michael Jackson, Harry Potter oder die Mondlandung. Wir werden von den Medien derart bombardiert, dass einem fast schwindelig werden könnte. Und dazu noch die gezielte Selektion. Eigentlich ist es ja ganz toll, dass wir Menschen und aus der Masse der täglichen Informationen nicht mehr selbst die wichtigsten Ereignisse raussuchen müssen. Alles wird uns in den Nachrichten und den unzähligen Magazinen auf dem Silbertablett präsentiert. Doch seit neustem gibt es da auch noch den Silberlöffel, der sich und (na ja, mir zumindest) ungefragt in den Mund stopft. Da möchte ich mir dann doch lieber selbst aussuchen, was ich erfahren möchte – und was eben nicht.

Beispiele gefällig? Nach dem Tod von Michael Jackson wurden noch so unwichtige Details überverwertet, ich habe aber nicht erfahren, ob die Bayreuther Bühnenarbeiter denn nun die Wagner-Festspiele bestreiken oder nicht. Während die Zeitung mit den vier Buchstaben in Sachen Schweinegrippe erst kürzlich Panik verbreitet hat, kommt der Iran meiner Meinung nach ziemlich uniformativ weg. Gleichzeitig werden einige Themen oft künstlich aufgebauscht. Das Jubiläum der Mondlandung gehört für mich genauso dazu wie der Harry-Potter-Wahn. Bitte versteht mich nicht falsch. Mir ist durchaus klar, welche Bedeutung man Apollo 11 beizumessen hat. Aber wenn man überall im Netz ein Special dazu sieht, dann fragt man sich schon, ob es keine anderen Themen gibt. Und ich liebe Harry Potter! Noch mehr würde ich ihn allerdings lieben, wenn er sich etwas rar machen würde und ich mich nicht täglich mit ihm beschäftigen müsste.

Jetzt könnte man ja sagen, dass man sich dann seine Nachrichten eben selber zusammen suchen soll. Leichter gesagt als getan! Schaut euch doch mal auf den ganzen einschlägigen Seiten um: Alles gleich! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sich die ganzen Plattformen eh aneinander orientieren, damit bloß kein Klick zuviel an die Konkurrenz geht. Beim Fernsehen sieht es ähnlich aus – von den Printausgaben ganz zu schweigen. Einzige Ausnahme ist da natürlich mal wieder der vierbuchstabige Sondermüll. Da fallen viele Themen ganz einfach aus dem Grund weg, weil man nicht genügend dagegen hetzen kann. Wirklich schlimm das.

Ich weiß, ich weiß, ich bin ja selbst ein Teil dieser Medienmaschinerie. Aber manchmal darf man seine eigene Innung ja auch mal zum Kotzen finden, oder? Langsam aber sicher habe ich von der medialen Kurzweiligkeit inklusive aller Oberflächlichkeiten ernsthaft die Schnauze voll.

Permalink 4 Kommentare

Lebende Barrikaden

21. Juli 2009 at 14:13 (Auf den Alltag)

Eigentlich war ich durch das Wochenende derart erholt, dass ich auf der Arbeit so richtig hätte loslegen können. Aber Erstens kommt es anders und Zweitens als man denkt. Da musste gestern zum Beispiel ganz viel organisiert und besprochen werden. Tja, und am Nachmittag kam dann der nette Mann von der Computerfirma, um meinen neuen Monitor (extra großer Flachbildschirm) anzuschließen. Blöd nur, dass mein Rechner etwas zu alt ist. Ergo: Schwierigkeiten en masse. Nach zwei Stunden wurde ein Kompromiss gefunden. Ich sollte erstmal mit der ziemlich unscharfen Bildauflösung arbeiten, während der Computergott sich bis zum Ende der Woche um eine Problemlösung bemühen würde. Als ich dann aber nach zehn Minuten am neuen Bildschirm ob der Unschärfe Kopfaua bekommen habe, hat der Computergott doch tatsächlich noch einen Rechner hier in der Firma gefunden, der einer jüngeren Generation angehört. Das hat er mir nach Feierabend dann alles schön fein angeschlossen.

Da hätte ich ja dann heute mächtig loslegen können. Weit gefehlt! Auf dem neuen Rechner fehlte nämlich so einiges, um überhaupt erst richtig in der Redaktion arbeiten zu können. Also ein Anruf bei den Computergöttern. Die haben am Vormittag ne halbe Stunde am Rechner rumgerechnert und um meine Mittagspause herum dann auch noch mal ne gute Stunde. Morgen geht es dann weiter.

Problem ist jetzt nur, dass ich nun vollkommen aus dem Rhythmus bin. Und neben den Technik-Barrikaden hat sich auch wieder eine lebende Barrikade in mein Hirn gepflanzt: Schreibstau. Das ist doch echt mal ätzend! Warum kann ich nicht, wenn ich will. Warum muss ich, wenn ich nicht will? Schon klar, ich habe in den vergangenen Wochen eh viel zu viel geschrieben. Irgendwann geht es einfach nicht mehr. Diese ständige Doppelbelastung schlaucht mich inzwischen zu sehr. Nur gut, dass es ein Licht am Ende des Tunnels gibt. So, und jetzt stürme ich meine höchst eigenen Barrikaden. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Permalink 2 Kommentare

Nächste Seite »